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Asiens.
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Asien ist mit rund 44,4 Mio. km² der größte Kontinent und Teil von Eurasien. Es umfasst etwa ein Drittel der Landmasse der Erde.
In Asien leben
mit etwa 4 Milliarden Menschen etwa 60 % der Erdbevölkerung. Das Wort
Asien (Asia) stammt aus dem Assyrischen und bedeutet Sonnenaufgang. Es
entspricht also dem lateinischen Wort Orient oder dem deutschen
Morgenland. So hieß in der Antike das Gebiet Kleinasiens, die römische
Provinz Asien.
Asien wird im Norden vom Arktischen Ozean, im Osten vom Pazifischen
Ozean und im Süden vom Indischen Ozean begrenzt. Im Westen wird die
Grenze zu Europa von Nord nach Süd durch das Ural-Gebirge, den
Ural-Fluss, das Kaspische Meer bzw. die Manytschniederung, den
Kaukasus, die Südküste des Schwarzen Meeres, sowie Bosporus,
Marmarameer und Dardanellen gebildet. Von der Barentssee bis zum
Schwarzen Meer ist diese Grenze rund 2.700 km lang. Mit Afrika ist
Asien nördlich des Roten Meeres über die Halbinsel Sinai (Landenge von
Sues, 145 km breit) verbunden.
Im Nordosten liegen die Festlandmassen von Asien und Nordamerika an der
Beringstraße etwas mehr als 80 km voneinander entfernt. Im Südosten
bildet der indonesische Archipel die Verbindung zu Australien.
Im Wettlauf der beiden Giganten Indien und China liegen bisher die
Chinesen vorn. Doch Indien holt auf - und könnte den Rivalen bereits
2020 einholen. Zwei von fünf Menschen auf diesem Planeten sind entweder
Chinesen oder Inder. Beim Kampf um die Welt von morgen wird sich das
globale Machtgefüge bis zur Mitte dieses Jahrhunderts grundlegend
verändern. Mit der Schwächung amerikanischer Vorherrschaft steht Asien
im Zentrum des Ringens um Energieressourcen, Jobs und
Marktanteile.Indiens Städte haben bislang kaum ihr Gesicht verändert,
Chinas Metropolen prunken mit Silhouetten von Wolkenkratzern. Motor des
Booms im Land der Mitte ist die industrielle Massenfertigung, auf dem
Subkontinent der Dienstleistungssektor. Indien könnte die Welt ähnlich
verändern wie China aber dazu bedarf es höherer Investitionen, mehr
Wirtschaftsleistung und aktivem Handel.
Insgesamt dürfte Indien in seinem wirtschaftlichen Fortkommen
derzeit noch zehn Jahre hinter China zurückliegen. Der Aufholprozess
beschleunigt sich indes rapide, und in einigen wichtigen Sektoren
vergrößern die Inder ihrerseits den Vorsprung.
Indiens Universitätsabsolventen sind schon jetzt zweimal so groß wie
der Chinas. Mit Blick auf die Tendenzen des weltweiten Wandels, bleibt
die Frage, ob Indien oder China die Belastung aushalten, auf globalem
Niveau konkurrenzfähige Hightech- Enklaven mitten unter Hunderten von
Millionen verelendeten Landsleuten aufzubauen.